Dinslaken – das Tor zum Ruhrgebiet

Auf der einen Seite Wald, Wiese und der Rhein, auf der anderen Seite das Ruhrgebiet – das ist Dinslaken. Noch nicht so richtig Pott aber auch nicht mehr so richtig die beschauliche münsterländische Kleinstadt. In der Stadt am Rhein wohnt man ganz nah am Puls des Ruhrgebietes, hat aber jederzeit die Möglichkeit, sich in die beschauliche Natur des Rheintals und des Weselkreises zurückzuziehen.

Ein guter Ort also, um sich ein Haus zu kaufen.

Wirtschaftsstandort und multikulturelle Vielfalt

Mit knapp 48 km2 Fläche ist Dinslaken nur ein Drittel so groß wie Hamminkeln, beherbergt mit rund 70.000 Einwohnern aber fast dreimal so viele Menschen. Bereits seit 1273 darf sich die Siedlung am Niederrhein als Stadt bezeichnen und erlebte ihren ersten Aufschwung zum Beginn der Frühen Neuzeit vor allem über die Tuch- und Stoffwirtschaft. Doch Kriege und Seuchen sorgten dafür, dass bis ins späte 19. Jahrhundert hinein die Bevölkerung nicht über 2.000 Einwohner stieg.

Die feste Etablierung eines Viehmarktes ab 1880 sowie die Eröffnung des Steinkohlebergwerks Zeche Lohberg Anfang des 20. Jahrhunderts sorgte dann jedoch für eine wahre Bevölkerungsexplosion. Im zweiten Weltkrieg wurde bei Dinslaken seitens der Deutschen ein Feldflughafen betrieben, weshalb es von den Alliierten stark unter Beschuss genommen und zu 80 Prozent zerstört wurde. 

Nach dem Ende des Krieges wurde der Wiederaufbau energisch vorangetrieben. Aufgrund der dafür und für die Arbeit im Bergwerk benötigten Arbeitskräfte wurden verstärkt junge Männer aus dem Ausland angeworben. So kommt es, dass es heute in Dinslaken eine starke multikulturelle Durchmischung gibt. Viele Bulgaren, Türken, Kroaten, Italiener und Koreaner kamen für den Wiederaufbau nach Dinslaken und eine Großzahl ist bis heute geblieben.

Vom Dinslakener Platt und guter Bildung

Viele Nationen, viele Sprachen – so hat sich im Laufe der Jahre in Dinslaken eine ganz eigene Sprachkultur entwickelt: das sogenannte Dinslakener Platt, welches vor allem durch die Verwendung von “ek” für “ich” erkennbar wird. Sowieso sind die Dinslakener ein nettes Völkchen mit einer starken Heimatverbundenheit. Wer sich hier ein Haus kauft, findet schnell Anschluss an die Gemeinschaft.

Verwaltungstechnisch gehört Dinslaken zum Kreis Wesel, bildet allerdings eine Art Tor zum Ruhrgebiet, welches in zehn Siedlungsbezirke aufgeteilt ist. Der größte ist das im Norden liegende Hiesfeld mit rund 15.000 Einwohnern.

Wer gerne die Vorzüge einer größeren Stadt genießen will, gleichzeitig aber auch nicht auf kurze Wege ins Grün verzichten möchte, bekommt in der großen Kreisstadt beides. Einerseits bietet Dinslaken selbst zum Beispiel viele Einkaufsmöglichkeiten, andererseits sind die Wege zu den nächsten Großstädten recht kurz. Der Naturliebhaber findet westlich von Dinslaken den Rhein und rundherum viel Wald und Wiesen zum Entspannen. Für größere Ausflüge empfiehlt sich der Hiesefelder Wald oder verschiedene Naturgebiete im Weselkreis.

Auch Kultur und Bildung kommt in Dinslaken nicht zu kurz. Viele Museen, Theater und kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel der Dinslakener Musiktag oder das Fantastival sorgen für gute Unterhaltung und zusammen mit verschiedensten Sportanlagen und Vereinen für viele Freizeitmöglichkeiten. Eine Besonderheit ist die Trabrennbahn – die einzige Halbmeilenbahn in Deutschland. Für eine gute Bildung sorgt ein breites Netz an Kindertageseinrichtungen sowie Grund- und weiterführende Schulen. Darunter befinden sich auch drei Gymnasien sowie eine Waldorfschule in freier Trägerschaft. 

Dinslakener Wirtschaft und Infrastruktur

Lange Zeit lag der wirtschaftliche Schwerpunkt um Steinkohlebergbau. Die Zeche wurde 2005 geschlossen, geblieben ist jedoch die Schwerindustrie. Stahl- und Metallverarbeitung sind weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ebenso wie die Branchen Kunststoffverarbeitung und Industrieelektronik. Das Besondere in Dinslaken ist, dass sich ein Großteil der Gewerbeansiedlungen im Zentrum der Stadt befinden und somit eine gute Erreichbarkeit und kurze Arbeitswege gegeben sind. 

Wer in Dinslaken eine Arbeit sucht, wird jedoch nicht nur in der Industrie fündig, sondern auch der Einzelhandel und die Tourismusindustrie sind immer stärker vertreten. Wobei sich auch der Einzelhandel stark in der Innenstadt konzentriert. Die Kreativwirtschaft wird aktuell mit dem “Kreativ Quartier Lohberg” verstärkt gefördert mit dem Ziel, für die ehemalige Zeche Lohberg ein nachhaltiges und erfahrbares Konzept zu entwickeln. Ebenfalls eine Schwerpunktbranche ist die Gesundheitswirtschaft.

Verkehrstechnisch ist Dinslaken an die Autobahn A3 sowie die Bundesstraße B8 angebunden. Verschiedene Bus und Straßenbahnlinien sichern die innerstädtische Erschließung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs ab und über diverse Schnellbus- und Bahnlinien ist auch eine gute Verbindung zu den umliegenden Städten wie Wesel im Norden oder Walsum, Hamborn, Bottrop oder Duisburg gegeben.

Dinslaken Immobilienmarkt und Immobilienpreise

Umso weiter wir uns aus dem Münsterland heraus Richtung Nordosten ins Ruhrgebiet bewegen, umso teurer wird es. Ist es in Bocholt, Borken oder auch Wesel noch problemlos möglich, unbebaute Grundstücke für unter 200 €/m2 zu erwerben, wird das in Dinslaken schon schwieriger. Dort kosten Grundstücke in mäßiger Lage bereits 195 €/m2. Bei mittlerer Lage werden es bereits 240 €/m2 und wollen Sie ein Grundstück in guter Lage kaufen, müssen Sie 270 - 290 €/m2 aufbringen. In der Innenstadt werden teilweise sogar Preise von 800 €/m2 und mehr aufgerufen.

In Dinslaken wechselten 2017 überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser ihren Besitzer. Der durchschnittliche Preis für ein Haus aus dem Bestand lag 2017 bei 1950 €/m2 und ist damit 3 Prozent höher als im Jahr 2016. Entgegen der üblichen Entwicklung sind in Dinslaken Doppelhäuser und Reihenendhäuser mit rund 2010 €/m2 nochmal teurer als Einfamilienhäuser, was aber auch mit einem durchschnittlich jüngeren Baujahr zusammenhängen kann. Wollen Sie in Dinslaken ein freistehendes Haus verkaufen mit einem Baujahr von 1977 oder jünger, dann bekommen Sie bei einer durchschnittlichen Grundstücksfläche von 659 m2 und einer Wohnfläche von 169 m2 rund 318.000 € dafür. Doppelhaushälften bieten durchschnittlich eine geringere Wohnfläche (132 m2) und Grundstücksfläche (364 m2) und kosteten 2017 im Schnitt 260.000 €.

Wie viel ein Haus am Ende wirklich kostet, hängt natürlich neben der Lage und der Größe auch von der Ausstattung, dem Sanierungsstand, Baujahr und weiteren Eigenschaften ab. 

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